GrönlandDänische Ministerpräsidentin kommt zum Krisengespräch

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Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen (Mitte) mit dem noch amtierenden grönländischen Regierungschef Múte B. Egede (li.) und dessen gewähltem Nachfolger Jens-Frederik Nielsen.
Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen (Mitte) mit dem noch amtierenden grönländischen Regierungschef Múte B. Egede (li.) und dessen gewähltem Nachfolger Jens-Frederik Nielsen. (Foto: MADS CLAUS RASMUSSEN/AFP)

Mette Frederiksen fliegt erstmals seit Trumps Drohungen, Grönland zu übernehmen, nach Nuuk. Es soll ein Treffen auf Augenhöhe werden und den Zusammenhalt mit Grönland stärken.

Von Alex Rühle, Stockholm

Die dänische Ministerpräsidentin macht sich auf, den grönländischen Premierminister zu besuchen, eine Reise, die von ihr viel Fingerspitzengefühl verlangen dürfte. Das autonome Grönland gehört zum Königreich Dänemark, doch streben die Grönländer lange schon die Unabhängigkeit an. Die Dänen verhielten sich in dieser Frage bislang eher passiv bis widerspenstig. Seit jedoch Donald Trump im Wochen- wenn nicht Tagestakt mit der Übernahme der Insel droht, dabei auch militärische Mittel nicht ausschließt und mit dem Begriff der Annexion flirtet, betont die dänische Regierung immer wieder, dass allein die Grönländer über ihre Zukunft zu entscheiden haben.

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