Es war der Auftakt zu einer der größten militärischen Operationen der Weltgeschichte: Am 6. Juni 1944 landen die Alliierten der Anti-Hitler-Koalition am sogenannten D-Day an der Normandieküste. Hier durchbrechen sie die westliche Verteidigungslinie Nazi-Deutschlands, den massiv gesicherten Atlantikwall. 150 000 Soldaten sind dabei im Einsatz, in und auf Hunderten Flugzeugen und Kriegsschiffen sowie Tausenden Landungsbooten. Vor allem US-Amerikaner, Briten, Polen und Kanadier sind beteiligt.
D-Day vor 75 Jahren:"Beide Seiten haben es als Entscheidungsschlacht gesehen"
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Riskanter Landgang: Kanadische Soldaten stürmen am 6. Juni 1944 die Küste der Normandie. Manche sterben schon wenig später durch das Verteidungsfeuer der Deutschen.
(Foto: AFP)Am 6. Juni 1944 landen die Truppen der Westalliierten an der Küste der Normandie. Die gewaltige Militäroperation ist der Auftakt zur Befreiung Frankreichs von Nazi-Deutschland. Historiker Peter Lieb über den Kampf am deutschen Atlantikwall.
Interview von Barbara Galaktionow
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