SpionageHackerangriff auf Bundeswehr-Dienstleister

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Was die Bundeswehr weiß, wüssten gern auch viele andere.
Was die Bundeswehr weiß, wüssten gern auch viele andere. Collage: sted/SZ, Fotos: imago

Die Bundeswehr wird immer wieder zum Ziel von Cyberangriffen. Nach Informationen von WDR, NDR und SZ trafen die Attacken zuletzt zwei Zulieferer des Militärs. Erste Spuren führen offenbar nach Russland, die Ermittlungen laufen.

Von Manuel Bewarder, Florian Flade, Jörg Schmitt und Sina-Maria Schweikle, Berlin, München

Sie nennen sich Fancy Bear, Sofacy, Forest Blizzard oder schlicht APT28. Doch so harmlos und verspielt ihre Namen klingen, so gefährlich sind ihre Taten. Denn hinter Fancy Bear & Co. verbergen sich die Cyberkrieger des russischen Militärgeheimdienstes GRU. Sie sind verantwortlich für den Hackerangriff auf den Deutschen Bundestag 2015, auf die Demokratische Partei vor den US-Wahlen 2016 oder im Januar 2023 auf die SPD. Jetzt haben Putins Hacker offenbar wieder zugeschlagen. An einem der empfindlichsten Punkte deutscher Sicherheit.

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Regelmäßig tauchen unbekannte Flugobjekte über kritischer Infrastruktur und Militäreinrichtungen auf. Sie systematisch aufzuspüren und abzuwehren, war bislang kaum möglich. Nun haben die Behörden reagiert.

SZ PlusVon Markus Balser, Manuel Bewarder, Florian Flade und Sina-Maria Schweikle

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