IT-SicherheitCyberbehörde sieht Deutschland in „besorgniserregendem Zustand“

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Im Nationalen IT-Lagezentrum in Bonn beobachten Experten des BSI rund um die Uhr die Cybersicherheitslage für Deutschland.
Im Nationalen IT-Lagezentrum in Bonn beobachten Experten des BSI rund um die Uhr die Cybersicherheitslage für Deutschland. (Foto: Oliver Berg/DPA)

Vor allem russische Hacker sind ein Risiko, künstliche Intelligenz verschärfe die Lage noch, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Auch ein Blick in die USA stimmt die Experten missmutig.

Von Markus Balser, Berlin

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor einer in Teilen besorgniserregenden Cyber-Sicherheitslage und wachsenden Risiken durch Russland. In fast allen Sektoren der kritischen Infrastruktur verzeichnete das BSI laut aktuellem Lagebericht einen Anstieg der gemeldeten Störungen. Zudem könnten Hackergruppen, die Experten dem Militärgeheimdienst Russlands zurechnen, bereits Vorbereitungen für weitere Angriffe getroffen haben. „Durch die geopolitischen Entwicklungen hat sich die Bedrohungslage weiter verschärft“, sagt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). „Insbesondere russische Akteure greifen die IT-Strukturen deutscher Unternehmen, Kommunen und Privatleute an.“

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