BundestagswahlDie Union und die K-Frage

Lesezeit: 3 Min.

Während sich Armin Laschet (links) der Kritik der Kanzlerin erwehren muss, verweist Markus Söder offensiv auf seine guten Umfragewerte.
Während sich Armin Laschet (links) der Kritik der Kanzlerin erwehren muss, verweist Markus Söder offensiv auf seine guten Umfragewerte. Guido Kirchner/picture alliance/dpa

Die Kritik der Kanzlerin an mehreren CDU-Ministerpräsidenten offenbart das Dilemma der Union: Sie müsste die Kanzlerkandidatur schnell entscheiden, aber das hätte auch einen großen Nachteil.

Von Roman Deininger, Andreas Glas und Robert Roßmann

Es ist 10.15 Uhr, als klar wird, dass Armin Laschet doch einmal reagieren wird. Wochenlang ist der CDU-Chef seltsam zurückhaltend geblieben. Seine CDU hat zwei Landtagswahlen krachend verloren, aber es war kein Aufbäumen Laschets zu spüren. Der hibbelige Markus Söder hat verlangt, die Union müsse aus dem "Kamillentee-Modus" herauskommen, aber der CDU-Chef schien es beim gemütlichen Teetrinken belassen zu wollen. Doch der Auftritt der Kanzlerin bei Anne Will hat Laschet jetzt doch aus der Reserve gelockt.

Zur SZ-Startseite

MeinungBundestagswahl
:Warum die Union diesmal verlieren kann

SZ PlusKommentar von Wolfgang Krach
Portrait undefined Wolfgang Krach

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: