IslamismusStreit über mögliche Versäumnisse vor CSD-Anschlag

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Stille und viele Fragen in den Tagen nach dem Anschlag: ein Polizeiauto an einem Zugang zum Tiergarten in Berlin.
Stille und viele Fragen in den Tagen nach dem Anschlag: ein Polizeiauto an einem Zugang zum Tiergarten in Berlin.
Omer Messinger/Getty Images

Die Grünen werfen den Sicherheitsbehörden mangelnden Informationsaustausch mit der Justiz vor, die SPD weist dies scharf zurück. Innenminister Dobrindt beharrt auf seiner Kritik am Berliner Gericht und fordert schärfere Gesetze.

Von Roland Preuß, Berlin

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Hätte der tödliche Anschlag am Rande des Christopher Street Days in Berlin verhindert werden können? Hatte Abdul B. Mittäter? Der Innenausschuss des Bundestages hat am Dienstag Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Vertreter der Sicherheitsbehörden befragt, um mehr zu den Hintergründen des islamistisch motivierten Terroranschlags vom 25. Juli zu erfahren. Doch bei der nicht öffentlichen Sitzung blieben laut Teilnehmern zentrale Fragen offen. Umstritten blieb etwa die Frage, ob die Sicherheitsbehörden ihre Erkenntnisse zur Gefährlichkeit des Attentäters an Gericht und Staatsanwaltschaft voll weitergegeben haben. Die Behörden hatten Abdul B. seit Jahren auf dem Schirm, er war verurteilt, als Gefährder eingestuft und überwacht worden.

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