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Coronavirus:"Wir haben einen langen Weg vor uns"

Zwei Rollerfahrer in Miami Beach, Florida. Am Sonntag vermeldete Florida die meisten Corona-Infektionen an einem Tag seit Beginn der Pandemie.

(Foto: AP)

Im Frühjahr war Europa das Zentrum der Pandemie, doch inzwischen sind andere Regionen viel schwerer betroffen, allen voran die USA. Die Entwicklungen in Europa und den USA im Vergleich.

Von Christian Endt, Christian Zaschke

Zunächst ist da eine bemerkenswerte Ähnlichkeit. Wer den Verlauf der Corona-Pandemie in den Vereinigten Staaten und in der Europäischen Union betrachtet, der sieht zwei Kurven, die wochenlang parallel verlaufen, von Anfang März bis Mitte April. Die Zahlen zu den täglichen Neuinfektionen steigen östlich wie westlich des Nordatlantik zunächst sehr steil an, das Virus verbreitet sich exponentiell. In den USA wie in Europa wird die Gefahr lange unterschätzt, die Regierungen reagieren zu spät. Doch dann zeigen die Maßnahmen Wirkung, die Fallzahlen erreichen ein Plateau. Von da an gehen die Wege auseinander: In der EU verlassen die Fallzahlen das Plateau und fallen Mitte April ab. Seit Ende Mai sind die Zahlen einigermaßen stabil bei etwa 4000 Neuinfektionen pro Tag; wobei der EU zugutekommt, dass das Vereinigte Königreich nicht mehr dazuzählt.

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