bedeckt München 18°
vgwortpixel

Corona-Krise:"Die Angst macht uns zu wilden Egoisten"

Heinz Bude

Heinz Bude ist Professor für Makrosoziologie an der Universität Kassel.

(Foto: Damian Meckel)

Viele Menschen zeigen zurzeit eine ungewöhnliche Hilfsbereitschaft. Kann das Coronavirus unsere Gesellschaft nachhaltig verändern? Ein Gespräch mit dem Sozialwissenschaftler Heinz Bude.

Regierungen weltweit schränken wegen des Coronavirus das öffentliche und das soziale Leben immer stärker ein. Aber überall finden sich Menschen, die anderen helfen, etwa indem sie für Nachbarn einkaufen gehen, deren Gesundheitsrisiko besonders hoch ist. Heinz Bude ist Professor für Makrosoziologie an der Universität Kassel und damit Fachmann für die Soziologie von Gesellschaften. In seinem Buch "Solidarität" hat er die Hoffnung geäußert, dass diese "große Idee" - trotz einiger entgegengesetzter Entwicklungen - immer noch eine Zukunft hat.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Corona-Krise
Angst, die krank macht
Teaser image
Psychologie
Der Unterschied zwischen Liebe und Verliebtheit
Teaser image
Sex und Corona
"Sex ist gerade ohnehin sinnvoll: Ein Orgasmus stärkt das Immunsystem"
Teaser image
USA
Was in Vegas passiert
Teaser image
Narzissmus
"Er dressierte mich wie einen Hund"
Zur SZ-Startseite