bedeckt München 21°
vgwortpixel

Notverordnungen und Überwachung:Verlockungen des Ausnahmezustands

Coronavirus - Russland

Russische Polizeibeamte mit Mundschutz patrouillieren in einer fast leeren Straße.

(Foto: dpa)

In der Corona-Krise schränken etliche Regierungen die Rechte ihrer Bürger ein. Bei manchen ist nicht klar, ob das der Seuchenbekämpfung dient oder dazu, die eigene Macht zu festigen.

Die Straße zum Supermarkt ist menschenleer, die meisten Moskauer halten sich an die Ausgangssperre. Es parken kaum Autos, viele Städter sind auf ihre Datschen ausgewichen. So verlassen die Straße wirkt, ganz für sich ist man in Moskau nie. Über vielen Hauseingängen hängen Überwachungskameras, auch an allen Metrostationen, Parks, Schulen. Einkaufen ist noch erlaubt, solange man das nächstgelegene Geschäft wählt. Moskau baut sein Überwachungssystem ohnehin seit Monaten aus, wegen des Virus beschleunigt die Stadt das nun.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Polizeigewalt in den USA
"Du musst als Afroamerikaner immer auf der Hut sein"
Teaser image
Ernährung
Die ersten 1000 Tage entscheiden
Teaser image
Corona in den USA
Im Pulverfass
Teaser image
Coronavirus
Der lange Weg durch die Pandemie
Teaser image
Sex und Corona
"Sex ist gerade ohnehin sinnvoll: Ein Orgasmus stärkt das Immunsystem"
Zur SZ-Startseite