MeinungCoronavirus in ItalienVon der Macht der emergenza

Kommentar von Stefan Ulrich

Lesezeit: 2 Min.

Wenn große Plagen ihr Land verheeren, rücken sehr viele Italiener zusammen - hoffentlich auch in der Corona-Krise.
Wenn große Plagen ihr Land verheeren, rücken sehr viele Italiener zusammen - hoffentlich auch in der Corona-Krise. REUTERS

Dass das Coronavirus jenseits des Brenners aufflammt, mag verstörend wirken. Trösten kann jedoch der Gedanke, dass Italien in Notlagen verlässlich über sich hinauswächst.

Verwaiste Straßen, geschlossene Schulen und Zehntausende Menschen, die ihre Wohnorte nicht mehr verlassen dürfen: Als China begann, drastische Maßnahmen gegen das Coronavirus zu ergreifen, zweifelten viele in Europa, ob so etwas in demokratischen Rechtsstaaten mit bürgerlichen Freiheitsrechten möglich wäre. Jetzt zeigt sich: Es ist möglich. In Norditalien, eine der wichtigsten Wirtschafts- und Tourismusregionen der EU; nur wenige Autostunden von Deutschland entfernt.

Zur SZ-Startseite

Coronavirus
:Im Zentrum

Seit einem Monat ist Wuhan abgeschottet. Im Epizentrum der Coronavirus-Krise zahlen Zehntausende Kranke den Preis für Pekings Vertuschung.

SZ PlusVon Lea Deuber und Benedict Witzenberger

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: