Corona in Sachsen:Der Tod ist nicht genug

Coronavirus - Zittau

Die Leichenwagen fallen schon auf in Zittau, sagt der Bürgermeister, aber um das wahre Ausmaß der Seuche zu sehen, müsse man in die Klinik.

(Foto: Daniel Schäfer/dpa)

In Zittau sterben so viele, dass das Krematorium nicht mehr hinterherkommt. Und trotzdem streiten sie hier immer noch über die Gefahr der Seuche. Szenen aus einer Stadt an der Grenze.

Von Christoph Koopmann

Es ist gerade mal zwei Monate her, dass durch die Gassen Zittaus eine Handvoll dunkel Gewandeter gelaufen ist, mit einem Karren und einem Sarg darauf. "Uns wurden 25 000 Tote versprochen", sagte einer der Kuttenträger, immer wieder. Das ist auf einem Youtube-Video zu sehen, untermalt mit düsteren Klängen. "Wo sind die Toten? Wo habt ihr sie versteckt?" Sie haben protestiert, weil Covid-19 ja so schlimm gar nicht sein könne. Das war Mitte Oktober.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Stimmabgabe
Wen man wählen soll
Jérôme Boateng
Wer ist Täter, wer ist Opfer?
Frau schlummert ohne auf das Chaos draußen zu achten *** Woman slumbers without paying attention to the chaos outside PU
Gesellschaft und Krisen
Ein Sommer der kollektiven Überforderung
Fermentieren leicht gemacht
SZ-Magazin
»Durch Fermentieren bekommt man ein anderes Aroma, einen anderen Duft«
Katharina Afflerbach
Selbstverwirklichung
Wie man mitten im Leben noch mal neu anfängt
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB