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Corona-Impfung:Astra Zeneca, ungenutzt im Kühlschrank

Coronavirus: Impfstoff von Astrazeneca

Große Vorbehalte gegen den Impfstoff Astra-Zeneca sind bislang im Landkreis Freising nicht zu erkennen.

(Foto: Clodagh Kilcoune/Reuters)

Ständig hieß es, es gebe nicht genug Impfstoff für alle Impfwilligen. Doch vom Astra-Zeneca-Vakzin wurden in Deutschland Hunderttausende Dosen noch nicht verbraucht. Woran liegt das?

Von Christian Endt, Christina Kunkel und Sören Müller-Hansen

Ein Impftermin schon übermorgen? Oder doch lieber erst nach dem Wochenende? Und die Uhrzeit? Ja, da wäre man auch noch flexibel. Was zu schön klingt, um wahr zu sein in Zeiten, in denen doch immer von knappen Impfstoffdosen und Impfwilligen berichtet wird, die an besetzten Hotlines und abgestürzten Online-Buchungsportalen verzweifeln, ist zumindest beim Impfzentrum am Flughafen Berlin-Tegel gerade Realität. Dort werden aktuell ausschließlich Menschen aus der Priorisierungsgruppe 1 geimpft - allerdings nur, wenn die Betroffenen unter 65 Jahre alt sind. Denn für diese Gruppe, zu der hauptsächlich Beschäftigte an Krankenhäusern und in der Altenpflege gehören, wird im Impfzentrum auf dem ehemaligen Flughafengelände nur das Vakzin des britisch-schwedischen Herstellers Astra Zeneca angeboten.

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