Corona:Die vergessenen Kinder der Förderschulen

Lesezeit: 4 min

Corona: Ein Rollstuhl steht vor einem Klassenzimmer - doch es ist schwierig, einen Schulplatz für ein Kind mit Behinderung zu finden.

Ein Rollstuhl steht vor einem Klassenzimmer - doch es ist schwierig, einen Schulplatz für ein Kind mit Behinderung zu finden.

(Foto: Jan Woitas/dpa)

Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf sind besonders durch die Pandemie gefährdet, gesundheitlich wie sozial. Über Kinder, Eltern und Lehrkräfte, die sich von der Politik übersehen fühlen.

Von Lilith Volkert

Isabell Wolff hat Angst um ihre Schülerinnen und Schüler. Die Lehrerin, die eigentlich anders heißt, ist an einem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) beschäftigt; so werden Förderschulen in Baden-Württemberg genannt. Sechs zum Teil schwer mehrfachbehinderte Kinder im Grundschulalter sind in ihrer Klasse. Keines von ihnen kann eine Maske tragen. Fast alle gehören zur Risikogruppe. Eine Corona-Infektion könnte sie umbringen.

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