Pandemie:Ist das Land noch in einer Notlage oder nicht?

Landesparteitag  der CDU Nordrhein-Westfalen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn befürwortet das Ende der "epidemischen Lage nationaler Tragweite" weiterhin - trotz steigender Inzidenzen.

(Foto: Bernd Thissen/dpa)

Am 25. November entscheidet der Bundestag, ob der Ausnahmezustand in Deutschland für beendet erklärt wird. Was das für die Bürger bedeutet - und warum viele Corona-Maßnahmen trotzdem bleiben dürften.

Von Angelika Slavik, Berlin

Die Frage nach dem Befinden ist ja oft nicht mehr als eine Höflichkeitsfloskel, aber für Deutschland eine Antwort zu geben, scheint in diesen Tagen ziemlich kompliziert zu sein. Ist das Land noch in einer Notsituation oder nicht? Seit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) Anfang der vergangenen Woche wissen ließ, aus seiner Sicht könne man die "epidemische Lage nationaler Tragweite" alsbald für beendet erklären, reißt die Diskussion darüber nicht ab. Besondere Schärfe bekommt die Debatte, weil seit Spahns erster Äußerung in diese Richtung die Inzidenzwerte plötzlich wieder rasant gestiegen sind: Am Montag meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) eine Inzidenz von 110,1 - eine Woche zuvor lag dieser Wert, der die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen angibt, noch bei 74,4.

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