bedeckt München 17°
vgwortpixel

Gleichberechtigung:Wenn nicht alle mitmachen, bleibt eine Dumme übrig

Coronavirus - Mit Kindern Zuhause

Kinder in Deutschland werden vor allem von ihren Müttern sowie von Leuten betreut, die nicht ihre Väter sind.

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Familien geraten in der Corona-Krise an ihre Belastungsgrenzen - und die Politik interessiert das kaum. Warum jetzt alle, vor allem Väter und Arbeitgeber, in der Pflicht sind.

Berufstätige Eltern erleben seit Mitte März einen Zustand, für den "Vereinbarkeitsorgie" ein passender Ausdruck wäre. Daran ändern auch die ersten, kleinteiligen Einrichtungsöffnungen nichts. In manchen Familien blühen Nähe und Teamgeist, Mütter, Väter und Kinder teilen sich Arbeitsstunden, Küche und Hausaufgaben. In anderen hat sich die Belastung vor allem für einen Elternteil stark erhöht. Dieser ist gerade dann häufig die Mutter, wenn sie im Home-Office arbeitet. Sie ist den ganzen Tag hauptamtlich für Ernährung, Frischluftphasen und pädagogisches Programm zuständig, während sie versucht, bei Sinn und Verstand ihrem Beruf nachzugehen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Meinung am Mittag: Corona-Politik
Bürger und Politiker müssen sich mehr vertrauen
Teaser image
US-Psychologe im Interview
"Bei Liebeskummer ist Hoffnung nicht hilfreich"
Teaser image
Großbritannien
Der Chefberater, der zur Last wird
Teaser image
Psychiatrie
Wenn die Seele leidet
Teaser image
USA
Twitter als politische Waffe
Zur SZ-Startseite