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Corona-Proteste:Niemals Hand in Hand mit Extremisten

Teilnehmer einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen in München am 16. Mai.

(Foto: Stephan Rumpf)

Mit Demonstranten, die sich nicht daran stören, neben Rechten und Extremisten zu stehen, kann man nicht verhandeln. Wer gehört werden will, muss zu ihnen Abstand halten.

Kommentar von Georg Mascolo

Eigentlich führen Katastrophen und Bedrohungen dazu, dass Menschen zueinanderfinden und zusammenrücken. Noch ist es zu früh zu sagen, ob der zunehmend heftigere Streit über den Umgang mit dem Coronavirus diese Gesellschaft wirklich spaltet. Auch wenn die Zahlen der Demonstranten zunehmen - und am kommenden Wochenende vermutlich noch einmal zunehmen werden - bleiben sie in der Summe doch bisher gering. Die allermeisten Menschen in diesem Land glauben zu Recht nicht daran, dass der Staat ihnen dauerhaft ihre Freiheitsrechte entziehen will oder dass die Kanzlerin zusammen mit Bill Gates eine Impf- oder Hygienediktatur errichten möchte. Und auch wenn sie, zerrieben zwischen Home-Office und Home-Schooling, verzweifelt sind, erkennen sie doch, dass die allermeisten Politikerinnen und Politiker sich darum bemühen, unter enormem Druck und Unsicherheit bestmögliche Entscheidungen zu treffen. Auf wen soll man also wütend sein? Auf ein Virus?

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