COP30„Um zu bekommen, müsst ihr geben“

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Beim „Great People’s March“ am Rande der Klimakonferenz in Brasilien. Die Ärmsten haben am stärksten mit den Klimafolgen zu kämpfen.
Beim „Great People’s March“ am Rande der Klimakonferenz in Brasilien. Die Ärmsten haben am stärksten mit den Klimafolgen zu kämpfen. (Foto: PABLO PORCIUNCULA/AFP)

In Belém geht die Klimakonferenz in die entscheidende Woche. Die Aussichten könnten schlechter sein, denn viele Staaten pochen auf deutlich mehr Klimaschutz. Ob sie sich durchsetzen können?

Von Michael Bauchmüller, Belém

André Corrêa do Lago ist kein Mann flammender Appelle, noch nicht. Am Samstagabend fasst do Lago, brasilianischer Spitzendiplomat und als solcher gerade Präsident der Klimakonferenz in Belém, die Lage denkbar nüchtern zusammen: „Ich bin ermutigt durch die Woche, die hinter uns liegt“, sagt er vor dem Plenum. Ein Erfolg sei möglich. „Aber wir verstehen die Komplexität des Prozesses.“ Und komplex ist der Prozess, mit dem do Lago nun jonglieren muss. Eine Woche bleibt ihm dafür noch.

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