MedizinskandalSpaniens Contergan-Opfer fordern Entschädigung aus Deutschland

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Rafael Basterrechea vertritt die Vereinigung spanischer Contergan-Geschädigter Avite. Seine Mutter hatte noch 1964 ein Thalidomid-haltiges Schlafmittel genommen.
Rafael Basterrechea vertritt die Vereinigung spanischer Contergan-Geschädigter Avite. Seine Mutter hatte noch 1964 ein Thalidomid-haltiges Schlafmittel genommen. IMAGO/Newscom / El Pais

Schlafmittel mit Thalidomid wurden in Spanien noch verkauft, als sie in Deutschland schon verboten waren. Nun pochen Geschädigte bei der Contergan-Stiftung auf ihr Recht – unterstützt von deutschen Juristinnen.

Von Patrick Illinger, Madrid

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Zum Wesen einer Diktatur gehört es, dass unbequeme Wahrheiten unterdrückt und verschwiegen werden. So kam es, dass Spanierinnen und Spanier in der bis 1975 andauernden Franco-Diktatur im Unklaren darüber gelassen wurden, warum Ende der 1950er- und in den 60er-Jahren Tausende Kinder zur Welt kamen, die entweder kurz nach der Geburt starben oder fehlgebildete Körperteile hatten.

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