Krieg in LibanonWie Israel in Libanon Christen attackiert

Lesezeit: 4 Min.

Bilder davon, wie  ein israelischer Soldat auf eine Jesus-Figur im Dorf Debel einschlägt, verbreiteten sich schnell in den sozialen Medien.
Bilder davon, wie  ein israelischer Soldat auf eine Jesus-Figur im Dorf Debel einschlägt, verbreiteten sich schnell in den sozialen Medien. ANWAR AMRO/AFP

Der Fall einer geschändeten Christus-Statue löste weltweit Empörung aus. Doch die alltägliche Gefahr für Christen ist viel größer.

Von Bernd Dörries, Beirut

SZ bei Google bevorzugen

Kirchen können entwidmet werden, wenn man sie nicht mehr braucht oder sie nicht mehr zu gebrauchen sind, zerstört vom Krieg oder einem Erdbeben. Eine letzte Heilige Messe wird gehalten, der Tabernakel mit den geweihten Hostien und Reliquien werden entfernt, die Kirche ist nun profaniert. Was aber macht man mit einer Jesus-Statue, die von einem Soldaten zerstört wurde mit einer Axt? Es gibt keinen Ritus für so einen Fall. Also haben sie die Statue oder das, was davon übrig blieb, in Kartons gesteckt und in den Keller des Hauses gestellt, in dessen Garten sie stand, in Debel im Süden von Libanon.

Zur SZ-Startseite

MeinungHisbollah und Iran
:Wer stirbt, hat noch lange nicht verloren

SZ PlusKommentar von Bernd Dörries
Portrait undefined Bernd Dörries

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: