Christchurch in Neuseeland:Die Unbeugsame

Lesezeit: 10 min

Nach dem Beben war es so, und jetzt auch wieder: Die Bewohner von Christchurch trauern gemeinsam, Nachbarn sitzen nächtelang zusammen, keiner will alleine sein. (Foto: AFP)

2011 radiert ein Erdbeben fast das komplette Zentrum aus, 2019 tötet ein Rechtsextremer 50 Menschen: Und wieder wird Christchurch sich neu erfinden - über eine Stadt und ihr Schicksal.

Von Roman Deininger

Diese Woche gab es schlimme Unwetter auf der Südinsel Neuseelands, heftige Winde und Regenfälle. Straßen wurden überflutet, in der Nähe des Franz-Josef-Gletschers spülten die Wassermassen eine Brücke weg. Eine Frau kam ums Leben, aber man kann vielleicht sagen, dass Neuseeland die Sache bis dahin geradezu mit Erleichterung verfolgte hatte. Die rohen Gewalten der Natur, das ist ein Teil neuseeländischer Normalität.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusTerror in Neuseeland
:"Wir sind nicht gebrochen"

Über eine Woche der Trauer und des Aufbegehrens, in der Frauen und Männer in Christchurch zeigen, was das sein kann: die Mitte der Gesellschaft.

Von Roman Deininger, Christchurch

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: