China im Zweiten Weltkrieg:Der vergessene Verbündete

Lesezeit: 6 min

China im Zweiten Weltkrieg: Ein chinesischer Soldat gibt im Juni 1943 an der Salween-Front Signale. Durch eine Unterstützung Chinas möglichst viele Kräfte der japanischen Armee zu binden, war zentrale Kriegsstrategie der USA. Nach dem Krieg erkaltete die Beziehung.

Ein chinesischer Soldat gibt im Juni 1943 an der Salween-Front Signale. Durch eine Unterstützung Chinas möglichst viele Kräfte der japanischen Armee zu binden, war zentrale Kriegsstrategie der USA. Nach dem Krieg erkaltete die Beziehung.

(Foto: AP)

Mit der Kapitulation Japans endete vor 75 Jahren der acht Jahre dauernde Widerstandskampf der Chinesen. Warum die Rolle Chinas im Ausland fast vergessen ist und wie das Leid von damals das Land bis heute prägt.

Von Lea Deuber, Hulun Buir

Es ist der 10. August 1945, als ein Gesandter des japanischen Militärs Ishii Shiro den Rückzugsbefehl überbringt, ein Tag nach Abwurf der zweiten Atombombe über Nagasaki. Der Generalleutnant und Arzt befiehlt seinen Männern im nordchinesischen Harbin, Labore niederzubrennen, Gebäude zu sprengen und Gefangene zu töten. Ishii flieht nach Japan, das am 2. September kapituliert.

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