Wirtschaft in Asien:Panisch auf der Suche nach Kohle

Lesezeit: 3 min

Fisherman punts a boat on a lake in front of a power plant of the State Development and Investment Corporation (SDIC) outside Tianjin

Fischer vor Kraftwerk: China deckt noch immer zwei Drittel seines Energiebedarfs aus Kohle.

(Foto: Thomas Peter/Reuters)

In China müssen Jahr für Jahr Millionen neue Jobs geschaffen werden. Weil das Wachstum nachlässt und Strom fehlt, hat die Regierung nun vorübergehend ihre Klimaziele über Bord geworfen - und sogar stillgelegte Kohleminen wieder in den Fokus genommen.

Von Christoph Giesen, Peking

Wenn die Weltwirtschaft in der Krise steckte, das Wachstum allerorten einbrach und die Arbeitslosenzahlen stiegen, gab es stets eine Konstante: Chinas Wirtschaft legte zu wie eh und je. 1997 war das schon so, als die Asienkrise Länder wie Südkorea, Indonesien oder Thailand erfasste und Spekulanten Milliarden Dollar an Devisenreserven erbeuteten. Oder 2008, als die Welt nach dem Kollaps der Investmentbank Lehman Brothers in eine Rezession zu stürzen drohte und die Angst vor einem Run auf die Banken umging: China wuchs. Acht, neun, zehn Prozent, Jahr für Jahr. Und heute?

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