Parteitag in PekingDer Navigator Xi schwört China auf "gefährliche Stürme" ein

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Bei Xi Jinpings Rede geht es weniger um aktuelle Maßnahmen - es geht um die großen Linien für den Kurs der Partei und des Landes in den kommenden Jahrzehnten.
Bei Xi Jinpings Rede geht es weniger um aktuelle Maßnahmen - es geht um die großen Linien für den Kurs der Partei und des Landes in den kommenden Jahrzehnten. (Foto: Isaac Lawrence/AFP)

Als erster Parteiführer seit Mao steht Xi Jinping vor einer dritten Amtszeit. Doch überzeugen muss er auf dem Parteitag niemanden mehr. Seine Rede ist nur halb so lang wie letztes Mal - und steckt voller Ideologie.

Von Florian Müller, München

Ganz Peking ist an diesem historischen Tag in Alarmbereitschaft. An zentralen Knotenpunkten stehen "freiwillige Nachbarschaftswachen". Überall patrouillieren Polizei und Sicherheitsleute. Sie wollen verhindern, dass es noch einmal so eine Blamage gibt wie am Donnerstag, als ein Mann auf einer Brücke ein Banner aufhängte, das zum Widerstand gegen den "Diktator Xi Jinping" aufrief. Ebenjenen Xi, der seine Macht nun noch mal deutlich steigern will.

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