COP27:Druck auf China wächst, in der Klimakrise mehr Last zu schultern

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COP27: Spuren des Klimawandels: Nach einer langen Dürre ist der Spiegel des Poyang Hu, Chinas größten Süßwassersees, im Sommer dramatisch gesunken.

Spuren des Klimawandels: Nach einer langen Dürre ist der Spiegel des Poyang Hu, Chinas größten Süßwassersees, im Sommer dramatisch gesunken.

(Foto: Ng Han Guan/AP)

Bei Klimakonferenzen gilt China offiziell noch als Entwicklungsland. Das hat mit der Realität wenig zu tun - doch Peking stemmt sich gegen jede Änderung.

Von Michael Bauchmüller

Beim Klimagipfel in Scharm el-Scheich kann sich China vor Verbündeten ausnahmsweise kaum retten. Klimaschützer applaudieren, denn China stellt sich mit aller Kraft auf die Seite der Entwicklungsländer. "Dringend und unmittelbar" müsse ein Fonds entstehen, der für die Klimaschäden der Ärmsten aufkomme - so steht es in einem Papier, das China zusammen mit der Entwicklungsländergruppe G 77 beim Gipfel eingereicht hat. Es soll den verletzlichsten Staaten zu ihrem Recht verhelfen - aber für viele Industriestaaten ist eine Festlegung auf so einen Fonds derzeit ein absolutes No-Go.

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