Klimaschutz:Allein for Future

Klimaschutz: Vor gut einem Jahr demonstrierte Ou Hongyi zum ersten Mal in Guilin. Sie will, dass "Fridays for Future" endlich auch in China bekannt wird. Sehr weit ist sie da noch nicht gekommen.

Vor gut einem Jahr demonstrierte Ou Hongyi zum ersten Mal in Guilin. Sie will, dass "Fridays for Future" endlich auch in China bekannt wird. Sehr weit ist sie da noch nicht gekommen.

(Foto: Nicolas Asfouri/AFP)

China ist einer der größten Klimasünder der Welt, aber von "Fridays for Future" hat in dem Land noch kaum jemand gehört. Die globale Klimabewegung ist hier eher eine Ich-AG. Über den einsamen Kampf der 17-jährigen Ou Hongyi.

Von Lea Deuber

Ou Hongyi hat gerade erst ihr Schild aus dem Rucksack gezogen, da kommt schon die Polizei. "Gegen den Klimawandel gibt es keinen Impfstoff", steht in schwarzen Schriftzeichen auf dem Plakat, und auf Englisch: "Schulstreik für das Klima". Die 17-jährige Chinesin steht in einer Einkaufsstraße in der Stadt Yangshuo im Süden Chinas. Vor ihr steht der Handkarren einer Verkäuferin, auf dem der in Fischlake eingelegte Tofu einen unangenehmen Geruch verbreitet. Die Rufe der Verkäuferin übertönen die Popmusik, die aus der Bar nebenan dröhnt.

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