Iran-Krieg„China hat gerade keinen Grund, Trump zu frontal zu kritisieren“

Lesezeit: 5 Min.

Die Bande sind eng zwischen Iran und China, aber Staatspräsident Xi Jinping will sich nicht zu sehr einmischen in den Krieg in Nahost.
Die Bande sind eng zwischen Iran und China, aber Staatspräsident Xi Jinping will sich nicht zu sehr einmischen in den Krieg in Nahost. Imago/Zuma Press Wire

Obwohl es ein wichtiger Partner Irans ist, wahrt China im Krieg Distanz, sagt die Sinologin Angela Stanzel. Noch profitiere das Land zwar von dem Konflikt, aber auf längere Sicht drohten Risiken.

Interview von Lea Sahay, Peking

SZ bei Google bevorzugen

Die Verhandlungen zwischen den USA und Iran sind vorerst gescheitert, wie es weitergeht, ist offen. Als zentrale Kraft im Hintergrund gilt China, das laut US-Präsident Donald Trump bei der Waffenruhe Einfluss auf Iran genommen haben soll. Warum das Land dennoch auffallend zurückhaltend bleibt, erklärt Angela Stanzel, Expertin für Chinas Außen- und Sicherheitspolitik. China wolle sich alle Optionen offenhalten und sehe sich ohnehin darin bestätigt, auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen.

Zur SZ-Startseite

US-Krieg gegen Iran
:„Enormes Gerangel und große Verwirrung“

Irans Außenminister Abbas Araghtschi weigert sich, die US-Unterhändler in Islamabad zu treffen. Donald Trump stoppt daraufhin die Reise seiner Verhandler nach Pakistan. Was bedeutet das für den weiteren Kriegsverlauf?

Von Peter Burghardt und Tobias Matern

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: