Ausländische Unternehmen wurden und werden in China zum Teil erheblich benachteiligt. Bei öffentlichen Ausschreibungen haben sie schlechtere Karten, in manchen Branchen dürfen sie gar nicht oder nur beschränkt tätig sein, chinesische Produkte werden aktiv begünstigt. Klar, dass Jens Eskelund China dafür kritisiert. Der Däne leitet die Europäische Handelskammer in China, die sich seit zweieinhalb Jahrzehnten für gleiche Wettbewerbsbedingungen einsetzt. Doch Eskelund geht auch hart mit der EU und Deutschland ins Gericht. „Selbst schuld“, sagt er, sie müssten längst viel eigenständiger sein.
Handel zwischen EU und China„Deutschland hat die größte Abhängigkeit von China“
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Chinesische Produkte überfluten die Welt: Autos mit Hybrid- oder Elektroantrieb für den Export im Hafen Taicang.
Ji Haixin/XinHua/dpaDer EU-Handelskammerchef in Peking warnt vor der wachsenden Bedrohung durch die chinesische Industrie. Europa müsse endlich autonomer werden – und Deutschland seine Beziehung zu China definieren.
Interview von Lea Sahay und Gregor Scheu, Peking
