Deutsch-chinesische Beziehungen„China-Kompetenz ist kein Nischenthema, sondern Teil strategischer Souveränität“

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Die Verbotene Stadt in Peking vor dem Besuch von Bundeskanzler Merz im Februar. China ist für Deutschland von immenser Bedeutung – als Rivale und Partner.
Die Verbotene Stadt in Peking vor dem Besuch von Bundeskanzler Merz im Februar. China ist für Deutschland von immenser Bedeutung – als Rivale und Partner. Michael Kappeler/dpa

Deutschland muss China besser verstehen, doch die Bundesregierung hat die Förderung etlicher wichtiger Projekte auslaufen lassen. Was falsch läuft und warum andere Länder mehr investieren, erklärt Experte Stefan Messingschlager.

Interview von Lea Sahay, Peking

China ist als Rivale und Partner von erheblicher Bedeutung für Deutschland, das ist der Bundesregierung klar. Trotzdem ist Ende März die staatliche Förderung für das Programm „Regio China“ ausgelaufen, dessen Projekte für viele Experten das neue Rückgrat für ein besseres Verständnis des Landes darstellen. Stefan Messingschlager, 34, hat sich schon in seiner Dissertation mit der Geschichte deutscher China-Expertise beschäftigt. Der Historiker und Politikwissenschaftler forscht an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg zur Geschichte und Gegenwart der Beziehungen zwischen China und dem Westen. Er hält die Summen, die Deutschland für „China-Kompetenz“ aufwendet, für zu gering. In anderen Ländern lache man darüber.

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