Industriepolitik„Die Kosten des China-Risikos müssen in den Vorstandsetagen ein Gewicht bekommen“

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Eine Arbeiterin prüft LED-Lichter in einer Fabrik in der chinesischen Stadt Ruichang.
Eine Arbeiterin prüft LED-Lichter in einer Fabrik in der chinesischen Stadt Ruichang. AFP

Die Bundesregierung mahnt deutsche Firmen, ihre Abhängigkeit von China zu minimieren. Doch viele Konzerne bauen ihre Präsenz dort aus. Elisa Hörhager, BDI-Repräsentantin in Peking, erklärt, wo die Gefahren liegen – und wo die Weltmacht verwundbar ist.

Interview von Lea Sahay und Gregor Scheu, Peking

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Elisa Hörhager, 37, vertritt als Chefrepräsentantin des BDI die deutsche Industrie in Peking. Sie ist damit nah dran an den Werken und Entwicklungsabteilungen deutscher Konzerne in China. Und während in Deutschland über Arbeitszeit, Rente und Sozialstaat gestritten wird, beobachtet sie, wie sich die deutsche industrielle Substanz zunehmend nach China verschiebt. Ein Gespräch über verquere Blicke auf die Herausforderungen – aus beiden Richtungen.

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