China:Der ganz normale Ausnahmezustand

China: Beamte in Suifenhe an der russischen Grenze. Die Stadt verhängte einen Lockdown, nachdem 2000 Chinesen aus dem Nachbarland eingereist waren.

Beamte in Suifenhe an der russischen Grenze. Die Stadt verhängte einen Lockdown, nachdem 2000 Chinesen aus dem Nachbarland eingereist waren.

(Foto: STR/AFP)

China erklärt, die Pandemie trotz lokaler Ausbrüche im Griff zu haben. Der Staat geht rigoros gegen die Ausbreitung des Virus vor - und perfektioniert die Überwachung seiner Bürger.

Von Lea Deuber

Es ist der 19. März, als die chinesische Studentin Han mit einer Maschine aus New York in Harbin landet, der Hauptstadt der nordchinesischen Provinz Heilongjiang. Sie ist mit dem Coronavirus infiziert, ohne es zu wissen, und steckt ihre Nachbarin an. Diese bleibt ebenfalls ohne Symptome, steckt aber ihren Freund und ihre Mutter an. Die wiederum infiziert fünf weitere Menschen. Ein Erkrankter wird in ein lokales Krankenhaus eingeliefert, wo sich Patienten und medizinisches Person infizieren. Wenig später sind insgesamt 78 Menschen erkrankt.

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