BundesregierungKlingbeils heikle China-Mission

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Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD), hier auf einer früheren Reise, hat in China viel zu besprechen, doch die Einflussmöglichkeiten Deutschlands haben abgenommen.
Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD), hier auf einer früheren Reise, hat in China viel zu besprechen, doch die Einflussmöglichkeiten Deutschlands haben abgenommen. (Foto: Michael Kappeler/dpa)

Als erstes Regierungsmitglied reist Vizekanzler Lars Klingbeil nach China. Der Besuch wird begleitet von schwierigen Vorzeichen – aber die SPD setzt auf ihren guten Draht zur Kommunistischen Partei.

Von Daniel Brössler und Georg Ismar, Berlin

Zwei Zahlen zeigen, wie stark sich die Machtverhältnisse, auch wirtschaftlich, umgekehrt haben. Während die deutschen Exporte nach China im vergangenen Jahr auf knapp 90 Milliarden Euro gesunken sind, machten die Importe aus China nach Deutschland 156,8 Milliarden Euro aus. Das Außenhandelsdefizit wächst, weil China technologisch auf allen Ebenen stark aufgeholt hat und auch im Automobilbereich rasch Marktanteile gewinnt. Zudem werden Produkte aus dem Ausland nun zunehmend durch eigene ersetzt.

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