Chinas AfrikapolitikWohltäter in eigener Sache

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China zeigt auch als Investor Interesse am afrikanischen Markt, etwa beim Bau einer Düngemittelfabrik in Sambia, die vergangenes Jahr in Betrieb ging.
China zeigt auch als Investor Interesse am afrikanischen Markt, etwa beim Bau einer Düngemittelfabrik in Sambia, die vergangenes Jahr in Betrieb ging. Peng Lijun/Xinhua/IMAGO

China inszeniert sich auf der Weltbühne als Gegenmodell zu Trumps Amerika – und gewährt 53 afrikanischen Staaten zollfreien Zugang zu seinem Markt. Doch der Schritt ist längst nicht so selbstlos, wie Peking behauptet.

Von Paul Munzinger und Gregor Scheu, Kapstadt, Peking

Das chinesische Jahr des Feuerpferds steht für Aufbruch und Vorwärtsdrang. Pünktlich zum Beginn des neuen Jahres, der diesmal auf Mitte Februar fällt, preschte Peking vor und kündigte eine umfassende Nullzollregelung für fast ganz Afrika an: 53 afrikanische Staaten sollen von Mai an zollfrei Güter in die Volksrepublik exportieren dürfen. Während die US-Regierung seit einem Jahr mit Zöllen um sich wirft, sendet Peking also ein Signal in die Welt, das gerade auf der Südhalbkugel widerhallen soll: Wir bauen Handelsbarrieren nicht auf, sondern ab. Wir sind nicht wie Trump.

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