In ihrem jüngsten Roman „Mein Name ist Emilia del Valle“ wendet sich Isabel Allende Chile zu. Das Land ist zumindest zum Teil Heimat der Schriftstellerin, sie ist die Nichte von Salvador Allende, dem chilenischen Präsidenten, der sich 1973 während des blutigen Militärputsches das Leben nahm. In Isabel Allendes Buch geht es um die wilde Geschichte des Landes, und man kann es auch als Menetekel für Chile kurz vor den Wahlen lesen, bei denen sich ein dramatischer Umbruch abzeichnet.
SüdamerikaHarte Zäsur in Chile erwartet
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Am Sonntag soll in der einstigen Vorzeigerepublik Südamerikas ein neuer Präsident gewählt werden. Der Wahlkampf war vom Kampf gegen Kriminalität und der Hetze gegen Migranten bestimmt.
Von Jan Heidtmann, Buenos Aires

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