Javier Milei gehörte zu den ersten Staatschefs, die gratulierten. Kaum dass die Wahllokale in Chile am Sonntagabend geschlossen hatten, beglückwünschte der libertäre Präsident Argentiniens seinen Amtskollegen in spe über die digitalen Medien zu dessen Wahlsieg. Schließlich schickte er eine Karte von Südamerika weiter, auf der es hieß: „Die Rechte hat die Präsidentschaft in Chile gewonnen.“ Zudem fügte er noch den Slogan seiner eigenen Bewegung hinzu: „La Libertad Avanza“, „die Freiheit schreitet voran“.
Neuer Präsident in ChileGläubig, rechts, extrem
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José Antonio Kast ist mit deutlichem Vorsprung zu Chiles künftigem Präsidenten gewählt worden. Der Vater von neun Kindern wettert gegen Abtreibung und verspricht, das Land wieder sicher zu machen. Einen derart rechten Staatschef gab es seit der Militärdiktatur nicht mehr.
Von Jan Heidtmann, Buenos Aires
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