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SZ Espresso:Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

CDU-Bundesvorstand

Erstes Treffen der CDU-Spitze nach der Sommerpause: Parteichefin und Kanzlerin Angela Merkel mit Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer.

(Foto: dpa)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Der Tag kompakt

CDU-Spitze will neue Parteigruppierungen nicht anerkennen. Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer rief die Mitglieder der "Werteunion" und der "Union der Mitte" auf, sich innerhalb der bestehenden CDU-Organisationen zu engagieren. Außerdem lehnt die Parteispitze einen "Spurwechsel" in der Asylpolitik ebenso ab wie eine Zusammenarbeit mit der Linken. Zum Bericht

Deutsche Sparer verlieren Geld. Erstmals seit sechs Jahren haben die deutschen Sparer wieder einen Vermögensverlust erlitten. Grund dafür sind die zuletzt gefallenen Aktienkurse - und die Nullzinspolitik der EZB, die die Renditen schmälert, berichtet Markus Zydra.

Masern-Rekord in Europa. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres haben sich europaweit mehr als 42 000 Menschen mit den Masern angesteckt. Damit wurden schon jetzt mehr Fälle registriert als 2017 - dem bisherigen Rekordjahr dieses Jahrzehnts. Die meisten Fälle treten in der Ukraine auf, schreibt Berit Uhlmann.

Friedensaktivist Uri Avnery ist tot. Der Israeli mit deutschen Wurzeln starb im Alter von 94 Jahren. Avnery hatte sein Leben lang für eine Lösung im Nahost-Konflikt gekämpft und war in Israel umstritten. 2001 erhielt er gemeinsam mit seiner Frau den Alternativen Nobelpreis. Zum Nachruf von Alexandra Föderl-Schmid

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

"Erzählen Sie den Kollegen nicht von Ihrem Urlaub." Viele Menschen kommen in diesen Tagen vom Meer oder aus den Bergen zurück ins Büro. Im Arbeitsalltag ist die Erholung schnell verflogen. Wie man sich den Urlaubseffekt erhält, erklärt eine Arbeitsmedizinerin. Interview von Larissa Holzki

Wütendes Gift. Amerikas Opioid-Epidemie begann in den Neunzigerjahren, als Ärzte Schmerztabletten wie Bonbons verteilten. Inzwischen ist die Zahl der Drogentoten fast 15 Mal so hoch wie in Deutschland. Von Hubert Wetzel

Der Zeitungsjournalismus ist lebendig. Die "taz" will nicht mehr gedruckt erscheinen. Der Zeitungsjournalimus löst sich langsam vom Papier, aber er löst sich nicht auf. Kolumne von Heribert Prantl

SZ-Leser diskutieren​

Wie bewerten Sie das deutsch-türkische Verhältnis? "Es ist schlecht, und das zu Recht", findet JochenS. "Wirtschaftshilfen zum jetzigen Zeitpunkt wären eine Ermutigung an andere Autokraten. Das wichtigste Kriterium muss lauten: Findet die Türkei den Weg zurück zur Rechtsstaatlichkeit und zur demokratischen Grundordnung? Solange hier keine deutlichen Fortschritte zu erkennen sind, darf es keine Finanzhilfen geben." Joost hingegen sieht in Türkeihilfen "eine gute Chance, wieder Leben in die festgefahrenen deutsch-türkischen Beziehungen zu bringen". Zudem würden diese eine mögliche deutsche Verhandlungsbasis stärken, glaubt er. Diskutieren Sie mit uns.