Vor dem ParteitagCDU zwischen „Lifestyle-Teilzeit“ und Klima-Rollback

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Auf dem Bundesparteitag der CDU im Februar steht auch die Wiederwahl von Bundeskanzler Friedrich Merz als Parteivorsitzender an.
Auf dem Bundesparteitag der CDU im Februar steht auch die Wiederwahl von Bundeskanzler Friedrich Merz als Parteivorsitzender an. Carsten Koall/Getty Images

In der CDU wächst die Sehnsucht nach einem schärferen Profil. Vor dem Parteitag in Stuttgart hagelt es kontroverse Anträge. Einige machen die Parteiführung nervös.

Von Daniel Brössler, Valerie Höhne und Vivien Timmler, Berlin

Wenn es ein Wort gibt, das von führenden Unionspolitikern in den vergangenen Tagen besonders häufig zu hören war, dann lautet es: „unglücklich“. Unglücklich waren sie über einen Antrag, den die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) für den CDU-Parteitag am 20. und 21. Februar in Stuttgart vorbereitet hatte und der den griffigen Titel trägt: „Kein Rechtsanspruch auf Lifestyle-Teilzeit“. Der Antrag gehe „in Überschrift und Form am Kern der Debatte vorbei“, klagte der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag, Steffen Bilger (CDU).  Man müsse über flexiblere Arbeitszeitmodelle, „mehr Netto vom Brutto“, niedrigere Abgaben und eine verbesserte Betreuungssituation reden. Vom polemischen Begriff der „Lifestyle-Teilzeit“ aber hält Bilger nichts.

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