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CDU:Die Rückkehr der Männer

Sitzung des CDU-Landesvorstands in NRW

Einer wird gewinnen: Viele Christdemokraten gehen davon aus, dass sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet und der frühere Bundestagsfraktionschef Friedrich Merz (von links) um den Vorsitz der CDU bewerben wollen.

(Foto: Federico Gambarini/picture alliance/dpa)

Keiner erklärt sich, aber auch keiner dementiert: Jens Spahn, Armin Laschet und Friedrich Merz gelten als mögliche Anwärter auf den CDU-Vorsitz - nach 20 Jahren, in denen Frauen an der Spitze der Partei standen.

Von Stefan Braun, Henrike Roßbach, Berlin, und Christian Wernicke, Düsseldorf

Noch hat niemand den ausgefüllten Bewerbungsbogen eingereicht, doch würde es in der CDU kaum überraschen, wenn die Nachfolge von Annegret Kramp-Karrenbauer im Parteivorsitz ein Mann antreten würde. Und zwar aus Nordrhein-Westfalen. Drei Namen wurden am Montag nach der unvermittelten Verzichtserklärung Kramp-Karrenbauers immer wieder genannt. Zwei von ihnen hatten sich bereits im Dezember 2018 beworben. Sie waren damals noch an der von Bundeskanzlerin Angela Merkel favorisierten Kramp-Karrenbauer gescheitert: Jens Spahn und Friedrich Merz. Der Dritte war ebenfalls damals schon im Gespräch, hatte aber am Ende zurückgezuckt: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet. Wird es diesmal anders sein?

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