CDU-Parteitag:Was Frauen wollen

Lesezeit: 11 min

CDU-Parteitag: Das Wort Identitätspolitik hat sich immer mehr zu einem konservativen Kampfbegriff entwickelt. Üblicherweise müssen sich damit Grüne und Linke herumschlagen. Jetzt also auch Friedrich Merz. Zeiten sind das.

Das Wort Identitätspolitik hat sich immer mehr zu einem konservativen Kampfbegriff entwickelt. Üblicherweise müssen sich damit Grüne und Linke herumschlagen. Jetzt also auch Friedrich Merz. Zeiten sind das.

(Foto: imago images/Political-Moments)

Es klingt fast wie ein Witz, aber ausgerechnet Friedrich Merz will die Union jetzt jünger und weiblicher machen. Dumm nur, dass es Kritik gibt, und zwar aus der jüngeren und weiblicheren Nische der CDU.

Von Boris Herrmann, Berlin

Franziska Dezember hat zwei kleine Kinder, ziemlich Stress in ihrem VWL-Studium, einen Rede-Slot auf dem CDU-Parteitag und eigentlich hat sie auch ein Herz für Friedrich Merz. Bevor die 29-Jährige wieder zurück zur Uni-Bibliothek muss, um für ihre Prüfung zu lernen und noch ein bisschen an der Parteitagsrede zu feilen, findet sie gerade noch Zeit für ein schnelles Mittagessen am Berliner Gendarmenmarkt. Während Franziska Dezember also mit etwas Mühe ein Schnitzel zersägt, das den darunter befindlichen Teller nur erahnen lässt, sagt sie: "Ich bin ein absoluter Merz-Unterstützer."

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