CDU nach der Wahl in Baden-WürttembergFrisch verloren ist halb gewonnen

Lesezeit: 5 Min.

Applaus vom Bundeskanzler und CDU-Vorsitzenden: Friedrich Merz und sein etwas blasser, aber sehr aufrechter Spitzenkandidat aus Baden-Württemberg, Manuel Hagel.
Applaus vom Bundeskanzler und CDU-Vorsitzenden: Friedrich Merz und sein etwas blasser, aber sehr aufrechter Spitzenkandidat aus Baden-Württemberg, Manuel Hagel. Michael Kappeler/dpa

Die CDU hat ihr Wahlziel verfehlt. Aus der Pattsituation im künftigen Landtag aber zieht sie Selbstbewusstsein. Die Ideen reichen bis zum „israelischen Modell“ – also dass Özdemir und Hagel sich als Regierungschefs abwechseln könnten.

Von Henrike Roßbach und Robert Roßmann, Berlin

Da stehen sie nun also, der Bundeskanzler und CDU-Vorsitzende, und neben ihm, ein wenig blass, aber sehr aufrecht, Manuel Hagel. Hagel hat gerade eine Wahl verloren, in Baden-Württemberg, wo er Ministerpräsident werden wollte. Das hat nicht geklappt, was dem Mann neben ihm eigentlich nicht gefallen kann. Friedrich Merz hat auf Rückenwind aus Südwest gehofft, bekommen hat er nur ein laues Lüftchen. Aber wenn man Merz und Hagel zuhört an diesem Montagmittag im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin, dann scheint das alles irgendwie doch kein so großes Problem zu sein.

Zur SZ-Startseite

Sieg der Grünen in Baden-Württemberg
:Die CDU-Spitze erklärt sich für unschuldig

Nur Platz zwei in Baden-Württemberg – an der Bundespartei habe es nicht gelegen, erklären führende Christdemokraten sogleich. Doch dieser Rückschlag dürfte noch Folgen haben.

SZ PlusVon Robert Roßmann

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: