Heftige Kritik in der CDU an eigener Führung„Entsetzt über die Fettnapfquote“

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Dennis Radtke (rechts), Chef des CDU-Arbeitnehmerflügels, kritisiert, dass es in der CDU unter Friedrich Merz (links) kein Leitmotiv gebe. Stattdessen scheine sich „eher das Prinzip Freestyle durchzusetzen“.
Dennis Radtke (rechts), Chef des CDU-Arbeitnehmerflügels, kritisiert, dass es in der CDU unter Friedrich Merz (links) kein Leitmotiv gebe. Stattdessen scheine sich „eher das Prinzip Freestyle durchzusetzen“. (Foto: Svenja Hanusch/IMAGO/Funke Foto Services)

Nach der Jungen Union kritisiert nun auch eine zweite Parteivereinigung das Politikmanagement der Regierung Merz hart. Der Arbeitnehmerflügel zieht dabei sogar einen Vergleich zu einem Hühnerhaufen.

Von Robert Roßmann, Berlin

Auf dem Deutschlandtag der Jungen Union am Wochenende ist Friedrich Merz zu „High Hopes“ von Panic at the Disco in den Saal marschiert. Die großen Erwartungen der JU hat der Kanzler dann aber gewaltig enttäuscht. Mit seiner Haltung in der Rentendebatte hat er ausgerechnet die CDU-Vereinigung in Rage gebracht, die ihn auf seinem Weg zurück in die Politik mit großem Einsatz unterstützt hatte. „Friedrich Merz konnte sich immer auf die Junge Union verlassen – und jetzt, in dieser Frage, verlässt sich die Junge Union Deutschlands auf Friedrich Merz“, hatte JU-Chef Johannes Winkel zum Auftakt des Deutschlandtags gesagt. Aber Merz hat dann gezeigt, dass sich die JU nicht auf ihn verlassen kann. Die Junge Union ist seitdem auf den Zinnen.

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