Einschüchterungsversuch:CDU blamiert sich mit Anzeige gegen IT-Expertin

Der 46-jährige Angeklagte fragte bei seinen Opfern gezielt nach den hochwertigsten Mobiltelefonen.

Der 46-jährige Angeklagte fragte bei seinen Opfern gezielt nach den hochwertigsten Mobiltelefonen.

(Foto: Hauke-Christian Dittrich/DPA)

Lilith Wittmann findet eine Sicherheitslücke in der Wahlkampf-App der CDU. Der Bundesgeschäftsführer bietet ihr einen Beratungsvertrag an. Die IT-Expertin lehnt ab - und wird angezeigt.

Von Simon Hurtz, Berlin

Es hätte eine harmlose Posse bleiben können: Eine IT-Expertin findet eine Sicherheitslücke in einer Wahlkampf-App der CDU, die Partei nimmt die App schnell offline, behebt die Schwachstelle und entschuldigt sich. Alle schmunzeln über die Union, die sich als Partei der Digitalisierung inszeniert, aber nicht in der Lage ist, die Daten der eigenen Wahlkampfhelfer richtig zu schützen. Deutschland, digitales Entwicklungsland, kennt man ja.

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