Führungswechsel:Macht doch mit!

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"Dazu muss jeder seinen Beitrag leisten": Sicher ist nur, dass der Neuanfang der CDU ohne ihren bisherigen Vorsitzenden Armin Laschet stattfinden wird. (Foto: Boris Roessler/dpa)

Die CDU ist sich einig: Die Partei braucht den Neuanfang. Nur wie der zustande kommen soll, das bleibt hochumstritten.

Von Boris Herrmann und Robert Roßmann, Berlin

Es war einmal die Regel: Nichts ist so öffentlich wie eine interne CDU-Sitzung. Aber es ändert sich gerade einiges in dieser Partei, und das betrifft offenbar auch die Durchstechmoral aus laufenden Sitzungen. Der für gewöhnlich recht geschwätzige Bundesvorstand hält am Montagvormittag erstaunlich lange dicht. Es hat deshalb fast noch Neuigkeitswert, als Generalsekretär Paul Ziemiak vor die Presse tritt, um zu verkünden, dass die CDU jetzt ernst macht mit ihrer Neuaufstellung für die Zukunft. "Heute hat der Bundesvorstand einstimmig beschlossen, dass wir das komplette Präsidium und den Bundesvorstand neu wählen werden", sagt Ziemiak. Die beiden Gremien bräuchten nach dem Absturz der Union bei der Bundestagswahl eine neue Legitimation.

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