Castor-TransporteRollt ein 130-Tonner mit Atommüll durchs Ruhrgebiet

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30 Meter lang, 13 Achsen: Ein extra für den Transport der Castoren gebauter Sattelschlepper verlässt das Forschungszentrum Jülich.
30 Meter lang, 13 Achsen: Ein extra für den Transport der Castoren gebauter Sattelschlepper verlässt das Forschungszentrum Jülich. Oliver Berg/dpa

100 Fahrzeuge, 2400 Beamte – und mobile Toiletten an Bord: Unter Protesten rollt in der Nacht zum Mittwoch der erste von 152 Castor-Behältern durch NRW zum Zwischenlager. Und das ist nur der Anfang.

Von Christoph Koopmann, Düsseldorf

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Monatelang haben sie gewartet, haben sie gehofft, dass es doch nicht passieren würde. Doch jetzt ist der „Tag X“ gekommen. In der Nacht auf Mittwoch ist in Jülich im rheinischen Braunkohlerevier eine der aufwendigsten logistischen Operationen der deutschen Atomkraftgeschichte gestartet, begleitet von einem der wohl größten Polizeieinsätze in der Geschichte Nordrhein-Westfalens. Die Castoren rollen. Respektive: erst mal nur ein Castor-Behälter, darin hoch radioaktiver Atommüll. Für vier Stunden wird er unter riesigem Geleitschutz durch NRW gelotst, bevor er um kurz nach zwei Uhr morgens sein Ziel erreicht.

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SZ PlusVon Christoph Koopmann

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