Cannabis in den USA:Amerika kifft

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Welt-Cannabis-Tag

Cannabis-Feier in San Francisco: Einen Joint zu rauchen, ist in Kalifornien schon länger erlaubt, andere Bundesstaaten ziehen nach.

(Foto: Josh Edelson/picture alliance/dpa)

Immer mehr Bundesstaaten in den USA legalisieren Cannabis, selbst in den konservativsten Gegend stimmen Bürger der medizinischen Nutzung zu. So könnte der ehemals hart geführte Krieg gegen die Drogen bald still enden.

Von Alan Cassidy, Washington

Als der große Tag dann da war, als ein langer Abstimmungskampf endlich zu Ende ging, war Matthew Schweich nervös. Wie auch nicht? "Hey, das ist South Dakota, eine konservative Gegend", sagt der Aktivist. "Aber wir haben es geschafft." South Dakota ist Trumpland. Am 3. November gaben 62 Prozent der Wähler des Bundesstaates ihre Stimme dem US-Präsidenten. Das war nicht überraschend. Doch gleichzeitig stimmten sie eben auch mit deutlicher Mehrheit zwei Verfassungsänderungen zu, mit denen der Konsum von Cannabis legalisiert wird, sowohl für medizinische Zwecke wie auch für den Freizeitgebrauch.

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