Drogenpolitik:"Die Prohibition von Cannabis ist gescheitert"

Ein Cannabiskonsument dreht sich einen Joint. Die meisten Verfahren wegen des Besitzes von Cannabis werden eingestellt.

Ein junger Mensch dreht sich einen Joint. Die meisten Verfahren wegen des Besitzes von Cannabis werden eingestellt.

(Foto: Kike Arnaiz/Imago)

Viele Staaten rücken inzwischen vom Cannabisverbot ab, in Deutschland gilt es weiterhin. Grüne, SPD, FDP und Linke wollen das ändern - und selbst in der Union bewegt sich etwas.

Von Christoph Koopmann, Berlin

Es gibt Sätze, die hängen denen, die sie ausgesprochen haben, lange nach, im guten oder im schlechten Sinne. Die CSU-Politikerin Daniela Ludwig hat zwar nicht gesagt, dass sie mehr Demokratie wagen wolle oder gar, dass die Rente sicher sei, aber vor fast genau einem Jahr sagte sie in ihrer Funktion als Drogenbeauftragte der Bundesregierung etwas, das sie seitdem verfolgt: "Nur weil Alkohol gefährlich ist, unbestritten, ist Cannabis kein Brokkoli." Subtext: Gras ist gefährlicher als Gemüse, deshalb bleibt's verboten. Punkt.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Political Parties Gather On Day After Federal Elections
Erstwähler
FDP? Die klingen so konstruktiv
Joachim Sauer
Der Kanzlerin-Gatte, der nie einer sein wollte
Sigrid Nunez: "Was fehlt dir?"
Traurig im Superlativ
Liebe und Beziehung
Der Schmerz, der die Partnerschaft belastet
Bundestagswahl - Wahlparty Freie Wähler
Freie Wähler
"Der Tweet war ein absoluter Tabubruch"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB