Münchner Ermittler sind so einiges gewohnt. Dreiste Lügen von Vorständen eines Weltkonzerns, eine Motorsport-Legende, die nur unter der Zusage von freiem Geleit aussagen wollte, Milliardenlöcher auf Bankkonten, von denen die Banker angeblich nichts mitbekommen haben: Alles schon vorgekommen in den vergangenen Jahren. Doch die Dreistigkeit, mit der der Beschuldigte an einem Donnerstag Mitte Mai den Ermittlern gegenübertrat, überraschte selbst hartgesottene Fahnder.
Affären Bystrons heimliche Helfer
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Münchner Ermittler vermuten, dass der AfD-Politiker Bestechungsgelder aus Russland angenommen hat. Als sie sein Bundestagsbüro durchsuchten, war er offenbar auf alles vorbereitet. Wurde die Razzia verraten?
Von Markus Balser, Petra Blum, Jörg Schmitt, München/Berlin
