Burkina Faso:Dutzende Tote bei Überfall

In Burkina Faso sind bei Angriffen bewaffneter Banden mindestens 30 Menschen getötet worden. In der Provinz Oudalan nahe der Grenze zum Niger hätten Bewaffnete mehrere Orte überfallen und dabei mindestens 15 Zivilisten und 15 Soldaten getötet, berichtete der Sender RFI am Freitag. Bei den Kämpfen wurde demnach auch ein Dutzend der Angreifer getötet. Wer für die Tat verantwortlich ist, war zunächst unklar. In Burkina Faso und den Nachbarländern Niger, Mali und Nigeria sind islamistische Milizen und Banden aktiv, darunter auch Gruppen, die sich dem Terrornetzwerk al-Qaida und dem "Islamischen Staat"(IS) zurechnen und immer wieder Angriffe auf die Zivilbevölkerung verüben. Im Juni waren in der Provinz Yagha in Burkina Faso mehr als 130 Menschen getötet worden.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB