Der Bundeskanzler sagt „ciao, ciao“, verlässt das Podium, und keine fünf Minuten später steigt im Park der Villa Borsig der Helikopter mit Friedrich Merz (CDU) auf. Es geht nach der Kabinettsklausur rastlos weiter, zum informellen EU-Gipfel nach Kopenhagen. Es hat sich wieder einiges zugespitzt, der Umgang mit den russischen Provokationen auf Nato-Gebiet muss diskutiert werden. Und auch, ob der Ukraine in der EU eingefrorene russische Vermögen in Höhe von bis zu 140 Milliarden Euro als Kredit gegeben werden sollen.
KabinettsklausurDeutschland verstärkt die Drohnenabwehr
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Aufbruchsignal für die Wirtschaft: Viele der besprochenen Vorhaben sollen noch vor Weihnachten im Bundesrat beschlossen werden, sagt Kanzler Friedrich Merz.
ODD ANDERSEN/AFPDas Kabinett will die Bürokratiekosten um 16 Milliarden senken, etwa durch mehr digitale Behördengänge. Trotz zunehmender Bedrohungen sieht der Kanzler keinen Spannungsfall in Deutschland.
Von Georg Ismar, Berlin
