100 Milliarden Euro für "notwendige Investitionen und Rüstungsvorhaben" hat der Bundeskanzler kurz nach dem russischen Angriff auf die Ukraine angekündigt. Zehn Wochen nach Kriegsbeginn ist aber immer noch unklar, wozu genau dieses "Sondervermögen Bundeswehr" dienen soll - und wie Deutschlands militärische Neupositionierung im Grundgesetz verankert wird. Bei der Kabinettsklausur, die bis zu diesem Mittwoch im brandenburgischen Meseberg stattfindet, dürfte das Problem auf den Tisch kommen. Eine Lösung? Noch nicht in Sicht.
BundeswehrDie 100-Milliarden-Euro-Frage
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Soldaten der Flugabwehrraketengruppe 21 der Luftwaffe in Sanitz und Prangendorf bei Rostock üben den Aufbau einer "Patriot"-Luftverteidigungsstellung.
Jens Büttner/DPASo viel Zustimmung das Sondervermögen für die Bundeswehr schon erhalten hat, so groß ist der Klärungsbedarf bei den Details. Was genau soll damit bezahlt werden und wie lange? Und soll das Zwei-Prozent-Ziel der Nato ins Grundgesetz?
Von Constanze von Bullion, Henrike Roßbach, Robert Roßmann und Mike Szymanski, Berlin
