Bundeswehr:Soldatinnen und Soldaten dringend gesucht

Bundeswehr: Verteidigungsminister Boris Pistorius (l.) und Stauffenberg-Tochter Konstanze von Schulthess-Rechberg bei einem Gelöbnis während einer Gedenkveranstaltung zum 20. Juli 1944 im Bendlerblock in Berlin.

Verteidigungsminister Boris Pistorius (l.) und Stauffenberg-Tochter Konstanze von Schulthess-Rechberg bei einem Gelöbnis während einer Gedenkveranstaltung zum 20. Juli 1944 im Bendlerblock in Berlin.

(Foto: Frank Gaeth/Imago)

Neue Panzer helfen wenig, wenn der Bundeswehr Personal fehlt. Wie das Verteidigungsministerium versucht, neue Leute zu gewinnen - und welches Land dabei zum Vorbild werden könnte.

Von Georg Ismar, Berlin

Die Wanduhr im Büro von Nils Hilmer ist stehen geblieben, bei 12.28 Uhr. Das passt durchaus zur Lage. Wenn der Staatssekretär von seinen Personalsorgen berichtet, verstärkt sich der Eindruck, dass die Zeiger im Bundesministerium der Verteidigung ziemlich weit nach Zwölf stehen. "Wir sind jetzt an einem kritischen Punkt, wo wir alles aufwenden müssen, was uns hilft, um dieses Personal zu bekommen", sagt der Sozialdemokrat Hilmer. "Da darf es aus meiner Sicht auch keine Denkverbote geben, was denn realistischerweise umsetzbar ist."

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